Klimaneutral produzieren wir noch nicht.

aber wir sind weit vorne dabei.

Im direkten Vergleich zu unseren Mitbewerbern und zum Branchendurchschnitt stossen wir nur knapp die Hälfte an CO₂ pro Tonne Wellkarton aus. Damit haben wir die CO₂-Emissionsziele der Schweiz für das Jahr 2030 bereits übertroffen.

Wir verwenden wann immer möglich Recyclingfasern und tragen zum Schutz unserer Wälder bei. Wenn es doch einmal Frischfasern sein müssen, kaufen wir Material aus FSC-zertifizierten Quellen. Unsere Lieferkette ist frei von illegalem Holzschlag und schädlichen Chemikalien.

In unserer Logistik vermeiden wir Leerfahrten. Wasser verwenden wir in Kreisläufen und unsere Papierfabriken haben eigene Abwasserreinigungsanlagen. Verbrauchte Verpackungen holen wir immer wieder bei unseren Kunden ab, recyceln sie und machen neue Verpackungen daraus.

 

Auf einen Blick

72%
Rezyklierte Fasern verwenden wir seit 2017 für unsere Produkte.
400'000
Kilometer LKW-Fahrten haben wir seit 2015 eingespart.
3.3%
Weniger Frischwasser haben wir 2018 verbraucht.
1'273
Tonnen CO₂ konnten wir 2018 einsparen.

Unsere Ambition

So wenig Verpackungsmaterial wie möglich

Aber so viel wie nötig. Dank unserer Voll- und Wellkartons können Waren, im Gegensatz zu anderen Materialien wie Plastik, umweltschonend verpackt werden. Unbestritten ist aber, dass Karton in der Herstellung energie- und wasserintensiv ist.

Deshalb setzen wir dort an, wo wir nachhaltig sein können. Für unsere Papiermühlen beziehen wir Fernwärme aus Kehrichverbrennungsanlagen und ausschliesslich Schweizer Strom, die beide nahezu CO₂-neutral sind, und verwenden Recyclingfasern, wann immer es möglich ist.

Wir gehen schonend und effizient mit Ressourcen um, nicht nur in Bezug auf Energie, Klima, Abfall und Wasser. Wenn wir Rohstoffe beziehen, prüfen wir auch Themen wie Entwaldung, Bodenerosion und illegalen Holzschlag.

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«Bis 2030 senken wir unseren Ressourcenverbrauch pro produzierter Tonne Papier, Wellkarton und Karton um 10 Prozent.»

Unser Handeln

Wir bevorzugen gebrauchte Ware

Unsere Produkte sind naturgemäss ressourcenintensiv. Deshalb haben Recycling und energieeffiziente Produktion höchste Priorität - aus ökologischer und ökonomischer Sicht.

Bereits bei der Produktentwicklung analysieren, antizipieren und reduzieren wir negative Umweltauswirkungen. Unsere Logistik optimieren wir ständig: Bei der Routenplanung, der Rückführung von Altpapier und gebrauchten Kartons und mit technischen Innovationen in neuen, auf Effizienz ausgerichteten Logistikhallen.

Wir bereiten Abwasser auf, verwenden nach Möglichkeit nur rezyklierte Fasern und kaufen ausschliesslich zertifizierte Frischfasern hinzu, wenn wir diese brauchen.

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Wir verkürzen Lieferketten

Mit Model Recover bieten wir eine effektive Lösung zur Sammlung und Verwertung von Altpapier und Karton an. Unsere Lastwagen holen bei jeder Auslieferung neuer Produkte die gebrauchte Ware unserer Kunden wieder zurück. So sparen alle Beteiligten wertvolle Zeit, Logistikaufwand und CO₂ ein. Und wir vermeiden Leerfahrten.

Seit 2015 beziehen wir Weizenstärke bei unserem Lieferanten Meyerhans Mühlen AG «direkt über die Strasse».  So sparen wir jährlich rund 400'000 Kilometer LKW-Fahrten ein. Das sind über 380 Tonnen weniger CO₂.

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Unser CO₂-Fussabdruck ist gross

Das Besondere an ihm ist jedoch, dass wir im Vergleich zu unseren Mitbewerbern und dem Branchendurchschnitt nur knapp die Hälfte an CO₂ ausstossen. Model hat fossile Brennstoffe bereits Ende des 20. Jahrhunderts grösstenteils durch den Bezug von Wärme aus Kerichtverbrennungsanlagen ersetzt. Diese Fernwärme ist nahezu CO₂-neutral. Ausserdem setzen wir auf Schweizer Strom, der durch Wasser- und Atomkraft auch nahezu CO₂-neutral ist. Die Schweiz will bis 2030 ihre CO₂-Emissionen gegenüber 1990 halbieren. Dieses Ziel haben wir bereits übertroffen.

Mit dem Schweizerischen Bundesamt für Energie (BFE) und dem Bundesamt für Umwelt (BAFU) haben wir weitere Ziele für unsere Produktionsstandorte vereinbart. So wollen wir bis 2030 den Energieaufwand und den CO₂-Ausstoss im Vergleich zu 2017 um weitere 15 Prozent reduzieren.

Um dieses Ziel zu erreichen, optimieren wir sowohl im Kleinen als auch im Grossen. Wir bauen sparsame Produktionsgebäude, wie unsere Logistikhalle in Moudon (CH), die keine Heizenergie mehr benötigt. Alte Lichtsysteme ersetzen wir mit LEDs und bestehende Hallen dämmen wir modernen Wärmedämmplatten. Wir ersetzen Kompressoren mit energiefressenden Luftkühlern durch neue wassergekühlte Kompressoren. Das dort erwärmte Wasser verwenden wir zur Beheizung von Gebäuden oder unseres Gebrauchswassers.

Dies ist ein Auschnitt unserer Aktivitäten, die in Summe eine Einsparung von 1'273 Tonnen CO₂ im Vergleich zum Vorjahr ergeben. 102'000 Buchen müssten 80 Jahre lang wachsen, um diese Menge CO₂ zu binden.

 

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Lieber Ab- als Frischwasser

Unsere Papierfabriken werden laufend verbessert und modernisiert. Dazu gehört auch, dass wir weniger Frischwasser verbrauchen, damit kleinere Abwassermengen anfallen. Je weniger Frischwasser, desto höher ist die Konzentration des Abwassers, was nach dem heutigen Stand der Technik mit einem höheren Chemikalieneinsatz verbunden ist. Deshalb haben unsere Standorte Weinfelden und Niedergösgen eigene Abwasserreinigungsanlagen, um Wasser wiederaufzubereiten.

Kein Abfall wird zu Abfall

Unser Abfall besteht hauptsächlich aus Papierfasern, die als Rohstoff in unseren Papierfabriken wiederverwendet werden. Unsere Verpackungen bestehen zum Grossteil aus rezyklierten Fasern, denn Recyclingpapier verringert die Emissionen gegenüber Papier aus Frischfasern um mehr als 20 Prozent.

Im Rohstoff Altpapier befinden sich andere Fremdstoffe wie Altholz, Metalle und Kunststoffe, die im Produktionsverfahren aussortiert werden. Mit einer eigenen Verbrennungsanlage verwerten wir diese Stoffe thermisch und verwenden die gewonnene Wärme in der Papiermühle zur Trocknung des neuen Papiers.

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Kein Pardon für unsere Quellen

Wir verwenden Papierfasern bis zu sieben Mal wieder. Bis sie nicht mehr recycelt werden können. Wenn weisse Kartonbeschichtungen gefragt sind, achten wir darauf, dass wir Frischholzfasern aus nachhaltigen Quellen beziehen. In allen unseren Werken bieten wir Verpackungen aus FSC-zertifizierten Materialien an und sorgen dafür, dass unsere Lieferanten die strengen Bewirtschaftungskriterien ökologischer Waldnutzung einhalten.

Kompensieren ist Quatsch...

...wenn es nur darum geht, das schlechte Gewissen zu beruhigen. Wir bieten aber durch einen Emissionsausgleich klimaneutrale Verpackungen an. CO₂-Emissionen, die sich nur mit unverhältnismässigen Mehrkosten oder gar nicht vermeiden lassen, können unsere Kunden kompensieren, indem sie Klimaschutzprojekte finanzieren. Gemeinsam mit der Klimaschutzberatung Climate Partner haben wir einen CO₂-Rechner entwickelt, der Transparenz schafft - entlang der gesamten Wertschöpfungskette.

Unser Ziele

Was wir erreichen wollen

  • Bis 2030 senken wir unseren Ressourcenverbrauch pro produzierter Tonne Papier, Wellkarton und Karton um 10 Prozent.
  • Bis 2030 reduzieren wir unseren CO₂-Ausstoss um 15 Prozent.

Um diese Ziele zu erreichen, werden wir unsere Faserrückgewinnung optimieren, unsere Logistik verbessern und neue Technologien entlang der Wertschöpfungskette einführen. 

 

GRI-Angaben

Dokumentation der GRI-Indikatoren

Der Bericht orientiert sich an den Standards der Global Reporting Initiative (GRI) und ordnet die wesentlichen GRI-Aspekte den vier Säulen der Nachhaltigkeitsstrategie der Model-Gruppe zu.

GRI  301-2
Eingesetzte recycelte Ausgangsstoffe
GRI  302-3
Energieintensität
GRI  303-1 – 303-5
Wasser und Abwasser
GRI  305-4
Emissionen
GRI  306-2
Abfall nach Art und Entsorgungsmethode